28. Oktober 2009

Berliner radeln durch S-Bahn-Krise

Das S-Bahn Chaos hat in den vergangenen Monaten in Berlin offenbar dazu geführt, dass viele Bahn-Kunden auf das Fahrrad umgestiegen sind. Nachdem einige Berliner Medien in Zusammenhang mit den S-Bahn-Problemen über Naviki berichteten, sind die Nutzungszahlen jedenfalls sprunghaft angestiegen. Sicherlich ein Indiz dafür, dass unser Routenplaner auch für so manchen Umsteiger aufs Fahrrad hilfreich war und ist.

Achim Hennecke

25. Oktober 2009

Der Radverkehr im Koalitionsvertrag

Im druckfrischen Koalitionsvertrag für die künftige Bundesregierung aus CDU, CSU und FDP taucht im Kapitel "Mobilität" auch der Radverkehr auf. Besonders konkret sind die Aussagen nicht, so dass man weiter gespannt sein darf, wie sich die neue Regierung zum Fahrrad verhält:
Stadt- und Regionalverkehr
Die Koalition wird (...) einen attraktiven und nachhaltigen Stadt- und Regionalverkehr fördern. Wir werden uns aktiv mit der Initiative der EU-Kommission „Urbane Mobilität“ befassen. (...) Eine City-Maut und generelle innerstädtische Fahrverbote lehnen wir ab. Der Radverkehr stellt für uns einen wichtigen Bestandteil städtischer Mobilität dar. Deshalb werden wir den Nationalen Radverkehrsplan weiterentwickeln.
Interessant ist auch der folgende Absatz zum Thema "Umweltfreundliche Mobilität", in dem das Fahrrad leider nicht genannt wird:
Umweltfreundliche Mobilität
Eine wesentliche Aufgabe unserer Mobilitätspolitik ist die Vereinbarkeit von Verkehr und Umwelt. Wo immer dies sinnvoll ist, wollen wir die Verlagerung von Verkehren auf Schiene und Wasserstraße fördern. Gleichzeitig muss sich der Verkehrssektor auf den Abschied vom Zeitalter der fossilen Brennstoffe vorbereiten. Als kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz des Verkehrs setzen wir auf die Optimierung von fossilen Antriebstechnologien und die Förderung von innovativen Biokraftstoffen. (...)
Die Zitate sind auf Seite 31 des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und FDP zu finden. Zum kompletten Koalitionsvertrag (via Spiegel Online) ...

Achim Hennecke

22. Oktober 2009

Klima-Aktionstag am 24. Oktober

Am 24. Oktober wird der internationale Klima-Aktionstag mit vielen Events weltweit Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken. Die Veranstaltungen heben die Zahl 350 hervor, um folgende Botschaft zu vermitteln: gegenwärtig liegt die Konzentration an CO2 in der Atmosphäre bei 390 ppm - für einen wirksam Klimaschutz muss dieser Wert dringend auf maximal 350 ppm gesenkt werden.

Dass das Fahrrad dabei eine Rolle spielen kann und muss, zeigt auch der folgende Film:

Achim Hennecke


Zur Aktionskarte für Deutschland auf 350.org

21. Oktober 2009

Fahrrad ist Verkehrsmittel der Zukunft

Ermutigend für alle, die sich noch mehr Rückenwind für den Radverkehr erhoffen: eine Studie des Verbarucherzentrale Bundesverbandes hat kürzlich ermittelt, dass drei Viertel der Deutschen zukünftig klimafreundlicher mobil sein wollen. Vor allem das Fahrrad werde eine immer beliebtere Alternative zum Auto.

In einem Beitrag des Deutschlandfunks ist zu dem Thema Folgendes zu erfahren:

"(...) 34 Prozent wollen in Zukunft öfter mit dem Fahrrad unterwegs sein, 18 Prozent geben an, dass sie häufiger Bus und Bahn nutzen wollen. Für den Verbraucherzentrale Bundesverband ist die hohe Bereitschaft zu klimafreundlichem Handeln ein gutes Ergebnis der Studie. Vor allem das Fahrrad hat großes Potenzial, meint Holger Krawinkel vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

"Der Trend ist ja deutlich sichtbar. Gerade in Städten wie Berlin hat der Fahrradverkehr zugenommen. In anderen Städten wie in Kopenhagen liegt der Fahrradanteil inzwischen bei 50 Prozent. Das ist ein Trend der Zeit und die Begründung ist relativ klar. Viele Menschen verbinden mit Fahrradfahren Gesundheit, Attraktivität, das heißt, man tut sich auch selbst etwas Gutes, wenn man Fahrrad fährt. Diesen Nutzen habe ich beim Auto nicht - auch nicht beim ÖPNV. Deswegen denke ich, ist gerade bei jüngeren Generationen das Fahrrad besonders attraktiv."

So ist Fahrradfahren fast so populär wie Autofahren. Bei kurzen Strecken bis zu vier Kilometern sind Auto und Fahrrad sogar gleichermaßen beliebt. (...)"

Achim Hennecke

Zum komplettem Deutschlandfunk-Artikel (inklusive Audio-Beitrag)...