10. September 2010

Frische Fotos - danke fürs Mitmachen!

Die Naviki Startseite ist jetzt mit neuen Fotos ausgestattet. Vor etwa zwei Wochen hatten wir hier dazu eingeladen, uns selbstgemachte Bilder vorzuschlagen, die wir eine Weile auf der Startseite platzieren dürfen.

Aus den Einsendungen haben wir jetzt drei Bilder ausgewählt, und zwar je ein Exemplar von Jens Hörnemann (Motiv: entschlossener Radler nebst Gefährt), Dietmar Lutz Moll (Motiv: gut bepackt durch die Pfütze) und Marion Raders (Motiv: in den Dünen). Die Fotos werden abwechselnd auf der Startseite eingeblendet.

Als Dankeschön schicken wir den drei Genannten je ein Naviki T-Shirt und eine wasserdichte Hülle für Handy oder GPS-Gerät von Ortlieb.

Besten Dank auch nochmals an alle anderen, die bei der kleinen Foto-Aktion mitgemacht haben!

Achim Hennecke

3. September 2010

Fahrradfahren - Statussymbol der Zukunft?

Schon vor mehr als zehn Monaten haben wir hier im Blog über einen Trend im Verkehrsverhalten berichtet, nach dem drei Viertel der Deutschen zukünftig vermehrt auf den Fahrradsattel anstatt ins Auto steigen wollten. Jetzt gibt es gleich mehrere aktuelle Medienberichte, die ebenfalls auf eine Umorientierung hindeuten. So ist zum Beispiel auf Spiegel Online zu lesen:
"Die Zeiten, in denen sich alles ums Auto drehte, sind endgültig vorbei: Wer heute in der Großstadt auffallen will, sollte besser auf zwei Rädern vorfahren. Der Drahtesel wird zum Statussymbol (...). Radfahren wird plötzlich cool, es ist nicht nur ein Transportmittel oder ökologisches Statement. "
Und bei 20 Minuten Online heißt es gleich in der Überschrift ebenso konsequent wie provokant:
"Das Auto ist kein Statussymbol mehr"
Wer sich für das vielschichtige Thema Verkehrsverhalten interessiert und etwas über die psychologische Bedeutung des Autos gelesen hat, wird sich die Augen reiben. Kann es wirklich sein, dass das Fahrrad den Pkw in Sachen Image innerhalb relativ kurzer Zeit überholt hat?
Noch scheint es kaum zu glauben, dass dies für eine Mehrheit der Bevölkerung zutrifft. Aber dennoch: Studien zeigen deutlich, dass es insbesondere bei Städtern zwischen 18 und 30 Jahren eine Umorientierung zugunsten des Fahrrades gibt!

Für Naviki ist dies natürlich ein erfreulicher Trend - schließlich wollen wir dazu beitragen, das Potenzial des Radelns in Szene zu setzen. Und noch etwas passt: auch die Wertschätzung "mobiler Endgeräte" - z.B. GPS-fähige Handys, Smartphones und Tablet-Computer - ist dabei, dem Auto den Rang abzulaufen. Wer also etwas fürs eigene Image tun möchte, lasse sich auf dem Fahrradsattel blicken - wahlweise mit gut sichtbar am Lenker angebrachter Hightech-Ausstattung.

Angesichts des bevorstehenden Herbstes wäre es freilich interessant, ob das Radeln bei bestimmten Wetterbedingungen besonders imagefördernd ist. Das allerdings wurde in den einschlägigen Studien (noch) nicht hinterfragt...

Achim Hennecke